Kleinseite (Malá Strana)

Die Kleinseite (Malá Strana) gehört zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Stadtvierteln von Prag. Zwischen der Moldau (Vltava), dem Petřín-Hügel, der Prager Burg (Pražský hrad) und der Karlsbrücke (Karlův most) erstreckt sich ein Viertel voller barocker Paläste, historischer Bürgerhäuser, versteckter Gärten und verwinkelter Gassen. Während die Wege zwischen Karlsbrücke und Prager Burg tagsüber zu den meistbesuchten Bereichen der Stadt gehören, findest du nur wenige Schritte abseits der Hauptstraßen überraschend ruhige Plätze, Innenhöfe und Gartenanlagen. Gerade dieser Wechsel zwischen berühmten Sehenswürdigkeiten und stillen Nebenstraßen macht die Kleinseite zu einem der abwechslungsreichsten Viertel Prags.

St.-Nikolaus-Kirche mit Kuppel und Glockenturm über dem Kleinseitner Ring in Prag
Die St.-Nikolaus-Kirche erhebt sich über dem Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí) in Prag.

Die Kleinseite zwischen Moldau und Prager Burg

Die Kleinseite liegt am linken Ufer der Moldau unmittelbar unterhalb der Prager Burg. Über die Karlsbrücke ist sie direkt mit der Prager Altstadt (Staré Město) verbunden. Nach Westen steigt das Viertel in Richtung Petřín an, während sich im Norden der Übergang zum Hradschin (Hradčany) und zum Burgareal befindet.

Durch diese Lage war die Kleinseite über Jahrhunderte ein wichtiges Bindeglied zwischen der bürgerlich geprägten Altstadt und dem politischen sowie höfischen Zentrum auf dem Burgberg. Noch heute führen viele Besucher auf ihrem Weg von der Altstadt zur Prager Burg durch das Viertel.

Die Kleinseite ist jedoch weit mehr als eine Durchgangsstation. Kirchen, Paläste, Gärten, Museen und historische Plätze machen sie zu einem eigenständigen Ziel, für das du mindestens mehrere Stunden einplanen solltest.

Altstädter Brückenturm und historische Häuser bei hellem Morgenlicht
Morgensonne am Brückenturm

Von der königlichen Stadt zum Barockviertel

Die Geschichte der Kleinseite reicht bis ins Mittelalter zurück. Im Jahr 1257 ließ König Přemysl Otakar II. unterhalb der Prager Burg eine befestigte königliche Stadt anlegen. Sie war zunächst als Prager Neustadt unter der Burg bekannt.

Nachdem Karl IV. im Jahr 1348 auf der gegenüberliegenden Moldauseite die wesentlich größere Prager Neustadt (Nové Město) gegründet hatte, setzte sich für das ältere Viertel die Bezeichnung Kleinere Stadt Prag und später Kleinseite durch.

Über mehrere Jahrhunderte war die Kleinseite eine selbstständige Stadt mit eigener Verwaltung. Erst 1784 wurde sie gemeinsam mit der Altstadt, der Neustadt und dem Hradschin zur Stadt Prag zusammengeschlossen.

Ein bedeutendes Ereignis für das heutige Stadtbild war der große Brand von 1541, bei dem weite Teile der damaligen Bebauung zerstört wurden. Während des anschließenden Wiederaufbaus entstanden zunächst Renaissancehäuser und später zahlreiche barocke Kirchen, Klöster und Adelspaläste.

Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich die Kleinseite zu einem bevorzugten Wohnort des böhmischen Adels. Viele Familien wollten möglichst nahe an der Prager Burg und dem kaiserlichen Hof leben. Dadurch entstand ein Viertel, das bis heute von außergewöhnlich repräsentativer Architektur geprägt ist.

Der Kleinseitner Ring als historisches Zentrum

Das Herz des Viertels bildet der Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí). Der langgestreckte Platz liegt direkt unterhalb der Prager Burg und wird von historischen Bürgerhäusern, Palästen, Arkaden und politischen Gebäuden umgeben.

Dominiert wird der Platz von der mächtigen St.-Nikolaus-Kirche auf der Kleinseite (Kostel svatého Mikuláše). Ihre große Kuppel und der angrenzende Glockenturm gehören zu den auffälligsten Bauwerken der Prager Stadtsilhouette. Die Kirche teilt den Platz optisch in einen oberen und einen unteren Bereich.

Am Kleinseitner Ring befindet sich außerdem die Kleinseitner Beseda (Malostranská beseda). Das Gebäude diente früher als Rathaus der selbstständigen Kleinseite und wird heute als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt.

Rund um den Platz kannst du zahlreiche architektonische Details entdecken. Viele Häuser besitzen historische Fassaden, Laubengänge und Hauszeichen, die noch aus der Zeit stammen, bevor einheitliche Hausnummern eingeführt wurden.

Historische Straßenbahn Linie 42 am Kleinseitner Ring in der Prager Kleinseite
Eine historische Straßenbahn der Linie 42 fährt über den Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí) in der Prager Kleinseite.

Auf der Königsroute durch die Kleinseite

Die Kleinseite liegt an der historischen Königsroute (Královská cesta). Auf diesem Weg zogen die böhmischen Könige während ihrer Krönungsprozessionen von der Altstadt zur Prager Burg.

Von der Karlsbrücke führt die Route zunächst durch die Brückengasse (Mostecká) zum Kleinseitner Ring. Von dort verläuft sie weiter über die Neruda-Straße (Nerudova) hinauf in Richtung Hradschin und Prager Burg.

Die Brückengasse zählt zu den wichtigsten Verbindungen des Viertels. Sie wird von historischen Häusern, Geschäften und Restaurants gesäumt und endet unmittelbar an den Kleinseitner Brückentürmen (Malostranské mostecké věže).

Deutlich steiler ist die Neruda-Straße, die vom Kleinseitner Ring hinauf zum Burgviertel führt. Sie ist nach dem tschechischen Schriftsteller Jan Neruda benannt, der hier im 19. Jahrhundert lebte. Besonders auffällig sind die zahlreichen historischen Hauszeichen, darunter Tiere, Schlüssel, Geigen, Sterne und Löwen.

Belebte Nerudagasse auf der Prager Kleinseite mit historischen Häusern und Fußgängern
Die belebte Nerudagasse (Nerudova) auf der Prager Kleinseite mit historischen Häusern, Fußgängern und geparkten Fahrzeugen.

Barocke Kirchen und religiöse Orte

Die St.-Nikolaus-Kirche ist das bekannteste Gotteshaus der Kleinseite und gilt als eines der bedeutendsten Barockbauwerke Prags. Der reich gestaltete Innenraum mit Fresken, Skulpturen, Seitenkapellen und einer großen Orgel vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung des Viertels während der Barockzeit.

Ein weiterer wichtiger religiöser Ort ist die Kirche Maria vom Siege (Kostel Panny Marie Vítězné) in der Karmelitská-Straße. In der Kirche befindet sich das Prager Jesuskind (Pražské Jezulátko), eine kleine Gnadenfigur, die von Pilgern aus zahlreichen Ländern besucht wird.

Zu den weiteren Gotteshäusern gehört die Kirche St. Thomas (Kostel svatého Tomáše) nahe dem Kleinseitner Ring. Hinter ihrer barocken Fassade verbirgt sich eine wesentlich ältere Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Die Kirchen der Kleinseite sind nicht nur religiöse Orte, sondern auch wichtige Bestandteile des historischen Stadtbildes. Kuppeln, Türme und Klostergebäude prägen zahlreiche Blickachsen innerhalb des Viertels.

Adelspaläste und politische Gebäude

Die Nähe zur Prager Burg zog ab dem 16. Jahrhundert zahlreiche Adelsfamilien auf die Kleinseite. Sie ließen ältere Häuser zusammenlegen oder durch große Stadtpaläste ersetzen. Viele dieser Gebäude werden heute von staatlichen Institutionen, Botschaften und kulturellen Einrichtungen genutzt.

Besonders bedeutend ist der Waldstein-Palast (Valdštejnský palác). Der weitläufige frühbarocke Gebäudekomplex wurde für den Feldherrn Albrecht von Waldstein errichtet und gehört zu den größten Palastanlagen Prags. Heute befindet sich hier der Sitz des Senats des tschechischen Parlaments.

In unmittelbarer Nähe des Kleinseitner Rings liegt der Thun-Palast (Thunovský palác), der als Sitz des tschechischen Abgeordnetenhauses dient. Dadurch ist die Kleinseite bis heute ein wichtiges politisches Zentrum des Landes.

Auch zahlreiche ausländische Botschaften sind in historischen Palästen des Viertels untergebracht. Besonders in den ruhigeren Straßen westlich und südlich des Kleinseitner Rings kannst du an vielen Gebäuden Flaggen, Wappen und diplomatische Hinweisschilder entdecken.


Historische Gärten hinter Mauern

Zu den schönsten Besonderheiten der Kleinseite gehören ihre historischen Gärten. Viele von ihnen liegen hinter hohen Mauern und sind von den umliegenden Straßen kaum zu erkennen.

Der bekannteste ist der Waldstein-Garten (Valdštejnská zahrada). Die geometrisch angelegte Gartenanlage gehört zum Waldstein-Palast und besitzt Brunnen, Skulpturen, Teiche und eine monumentale offene Halle. Besonders ungewöhnlich ist die künstliche Tropfsteinwand, in deren dunkler Oberfläche sich Figuren und Gesichter erkennen lassen.

Der Vrtba-Garten (Vrtbovská zahrada) liegt am Hang des Petřín und gehört zu den bedeutendsten Barockgärten der Stadt. Mehrere Terrassen führen über Treppen und Balustraden nach oben. Von den oberen Bereichen eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Kleinseite.

Deutlich natürlicher wirken die Vojan-Gärten (Vojanovy sady). Sie zählen zu den ältesten Gartenanlagen Prags und bieten mit Obstbäumen, Rasenflächen, kleinen Teichen und Pfauen eine ruhige Alternative zu den stark besuchten Hauptwegen.

Viele Gärten sind saisonal oder nur zu bestimmten Tageszeiten zugänglich. Trotzdem lohnt es sich, sie bei einem Rundgang gezielt einzuplanen, da sie eine ganz andere Seite des dicht bebauten Viertels zeigen.

Kampa und der Teufelsbach

Im südöstlichen Teil der Kleinseite liegt die Insel Kampa. Sie wird durch den schmalen Moldauarm Teufelsbach (Čertovka) vom übrigen Viertel getrennt und zählt zu den reizvollsten Spaziergebieten im Zentrum Prags.

Entlang des Teufelsbachs stehen historische Häuser unmittelbar am Wasser. Große Mühlräder erinnern an die Zeit, als der Wasserlauf mehrere Mühlen antrieb. Wegen der schmalen Kanäle und der Häuser am Ufer wird dieser Bereich gelegentlich mit Venedig verglichen, besitzt jedoch einen deutlich eigenständigeren Prager Charakter.

Im südlichen Teil der Insel öffnet sich der Kampa-Park mit Rasenflächen, Bäumen und freien Blicken auf die Moldau. Von hier kannst du unter anderem die Karlsbrücke, das gegenüberliegende Altstadtufer und vorbeifahrende Ausflugsschiffe sehen.

Auf Kampa befinden sich außerdem das Museum Kampa, die Sova-Mühlen (Sovovy mlýny) und die Werich-Villa (Werichova vila). Die Verbindung aus moderner Kunst, historischen Gebäuden und Grünflächen macht die Insel zu einem vielseitigen Ziel.


Die John-Lennon-Mauer

In der Nähe von Kampa und dem Großprioratsplatz (Velkopřevorské náměstí) befindet sich die John-Lennon-Mauer (Lennonova zeď). Seit den 1980er-Jahren wurde die Wand mit Porträts, Liedtexten, politischen Botschaften und Friedenssymbolen bemalt.

Während der kommunistischen Zeit entwickelte sie sich zu einem inoffiziellen Ort des Protests und der freien Meinungsäußerung. Die Behörden ließen die Bemalungen mehrfach entfernen, doch schon kurze Zeit später erschienen neue Texte und Bilder.

Heute verändert sich das Aussehen der Mauer fortlaufend. Sie ist weniger ein klassisches Denkmal als ein lebendiger Erinnerungsort, dessen Gestaltung immer wieder erneuert wird.


Ruhige Plätze und versteckte Gassen

Abseits der großen Verbindungen besitzt die Kleinseite zahlreiche kleinere Plätze, Durchgänge und Gassen. Besonders reizvoll ist der Malteserplatz (Maltézské náměstí), der von historischen Gebäuden und ehemaligen Einrichtungen des Malteserordens umgeben ist.

Direkt daneben liegt der Großprioratsplatz mit der John-Lennon-Mauer und dem Großpriorat des Malteserordens. Der Platz wirkt deutlich ruhiger als die Bereiche rund um die Karlsbrücke, obwohl er nur wenige Gehminuten entfernt liegt.

Auch Straßen wie die Thunovská, Vlašská, Tržiště oder Letenská bieten interessante Einblicke in das Viertel. Hinter vielen Toren verbergen sich Innenhöfe, Gärten oder Durchgänge, die von der Straße aus kaum sichtbar sind.

Typisch sind historische Hauszeichen an den Fassaden. Sie dienten ursprünglich zur Unterscheidung der Gebäude und wurden häufig nach Tieren, Gegenständen, Farben oder religiösen Symbolen benannt. Besonders viele dieser Zeichen findest du in der Neruda-Straße und den angrenzenden Gassen.

Museen und Kultur auf der Kleinseite

Die Kleinseite besitzt mehrere Museen und kulturelle Einrichtungen. Das Franz-Kafka-Museum liegt in der ehemaligen Herget-Ziegelei nahe der Karlsbrücke. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des deutschsprachigen Prager Schriftstellers und seiner engen Verbindung zur Stadt.

Das Museum Kampa konzentriert sich auf moderne und zeitgenössische Kunst aus Mittel- und Osteuropa. Bereits im Außenbereich der Sova-Mühlen stehen auffällige Kunstwerke, die den historischen Charakter der Insel mit moderner Gestaltung verbinden.

In der Kleinseitner Beseda finden Konzerte, Theateraufführungen und weitere Kulturveranstaltungen statt. Auch verschiedene Kirchen werden regelmäßig für klassische Konzerte genutzt.

Durch diese Mischung aus historischen Orten und moderner Kultur eignet sich die Kleinseite nicht nur für einen klassischen Sehenswürdigkeiten-Rundgang, sondern auch für längere Aufenthalte mit Museums- oder Konzertbesuch.

Provokante Kunst im Herzen der Kleinseite

Der Petřín über der Kleinseite

Westlich der historischen Bebauung erhebt sich der Petřín-Hügel. Seine bewaldeten Hänge, Obstgärten und Spazierwege bilden einen grünen Übergang zwischen Kleinseite, Smíchov und Hradschin.

Vom Stadtteil Újezd führen Wege und Treppen hinauf auf den Hügel. Oben befinden sich unter anderem der Petřín-Aussichtsturm (Petřínská rozhledna), das Spiegellabyrinth (Zrcadlové bludiště) und ausgedehnte Parkanlagen.

Mehrere Wege verbinden den Petřín mit der Neruda-Straße, dem Strahov-Kloster (Strahovský klášter) und der Prager Burg. Dadurch lässt sich ein Spaziergang durch die Kleinseite gut mit einer Tour über den Hügel verbinden.

Schon von den unteren Hängen öffnen sich Ausblicke auf die Dächer, Türme und Kuppeln des Viertels. Besonders die St.-Nikolaus-Kirche prägt das Panorama.

Blick über die Dächer der Prager Kleinseite zum Petřín-Hügel mit dem Petřín-Aussichtsturm im Frühling
Frühlingsblick über Prag

Die Kleinseite am frühen Morgen und am Abend

Die Hauptwege der Kleinseite können tagsüber sehr belebt sein. Besonders die Brückengasse, der Kleinseitner Ring und die Neruda-Straße gehören zu den meistbesuchten Bereichen Prags.

Am frühen Morgen zeigt sich das Viertel deutlich ruhiger. Die leeren Gassen, das weiche Licht auf den Fassaden und die noch wenig besuchte Karlsbrücke schaffen ideale Bedingungen für einen Spaziergang oder eine Fototour.

Auch am Abend lohnt sich ein Rundgang. Beleuchtete Kirchen, Paläste und Straßenlaternen verleihen den Gassen eine besondere Atmosphäre. Rund um Kampa und den Teufelsbach spiegeln sich die Lichter der Häuser im Wasser.

Wer die touristischeren Bereiche vermeiden möchte, sollte bewusst in die Nebenstraßen ausweichen. Oft reichen bereits wenige Schritte, um deutlich ruhigere Orte zu erreichen.

Anreise zur Kleinseite

Die wichtigste Metrostation des Viertels ist Malostranská an der Linie A. Von dort erreichst du den Waldstein-Garten, die Vojan-Gärten, den Kleinseitner Ring und die Karlsbrücke zu Fuß.

Mehrere Straßenbahnlinien durchqueren die Kleinseite und verbinden sie mit der Innenstadt, dem Hradschin, dem Petřín und weiteren Stadtteilen. Wichtige Haltestellen befinden sich unter anderem an der Metrostation Malostranská, am Kleinseitner Ring und bei Újezd.

Besonders eindrucksvoll ist der Zugang von der Altstadt über die Karlsbrücke. Allerdings kann dieser Weg tagsüber stark frequentiert sein. Eine ruhigere Alternative führt von der Metrostation Malostranská durch die Letenská-Straße oder den Waldstein-Garten in das Viertel.

Von der Prager Burg erreichst du die Kleinseite über die Neruda-Straße, die Schlossstiege (Zámecké schody) oder verschiedene Wege durch die Gärten am Burgberg.

Hinweise für deinen Rundgang

Die Kleinseite lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Viele Straßen sind gepflastert, und zwischen Moldauufer, Petřín und Burgberg müssen teilweise deutliche Steigungen überwunden werden. Bequeme und feste Schuhe sind deshalb empfehlenswert.

Für die wichtigsten Straßen, Plätze und Aussichtspunkte solltest du mindestens einen halben Tag einplanen. Möchtest du zusätzlich Kirchen, Gärten und Museen besuchen, kannst du ohne Weiteres einen ganzen Tag im Viertel verbringen.

Die Kleinseite lässt sich gut mit einem Besuch der Prager Burg, einem Spaziergang über die Karlsbrücke oder einem Rundgang durch die Altstadt verbinden. Trotzdem lohnt es sich, das Viertel nicht nur als Weg zwischen diesen bekannten Zielen zu betrachten.

Gerade die versteckten Gärten, kleinen Plätze und ruhigen Gassen machen die Kleinseite zu einem Ort, an dem du auch nach mehreren Prag-Besuchen immer wieder neue Details entdecken kannst.